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Heilpflanzen und Turnierteilnahme – was ist zu beachten?

Der Einsatz von Heilpflanzen findet bei Pferdebesitzern immer mehr Beachtung. Doch darf man Kräuter und Heilpflanzen füttern oder äußerlich anwenden und am Wochenende unbedenklich auf dem Turnier starten?

 

Das sind doch nur Kräuter?

In der Tat darf man seinem Pferd laut FN nicht uneingeschränkt sämtliche Pflanzenzubereitungen verabreichen und im Anschluss direkt auf einem Turnier starten. Heilpflanzen enthalten wirksame Inhaltsstoffe. Diese regen z. B. den Stoffwechsel an oder lindern Schmerz und können so eine Auswirkung auf die Leistungsbereitschaft des Pferdes im Wettkampf haben.

Auch äußerlich angewendete heilpflanzenhaltige Zubereitungen können z. B. die Empfindsamkeit der Pferdebeine beeinflussen und sind daher auf dem Turnier, ganz nach dem Stichwort der FN „Fairer Sport“ nicht zugelassen.

 

Was ist vor dem Turnierstart zu beachten?

Die im Dr. Schaette Pferdesortiment verwendeten Heilpflanzen sind, mit Ausnahme von Capsaicin (in Chilischoten im Produkt Dr. Schaette´s Muscle Relax enthalten), nicht als Doping eingestuft, sondern als „unerlaubte Medikation“.

 

Die Empfehlung der FN lautet, alle heilpflanzenhaltige Präparate 48 Stunden, also 2 Tage vor Turnierbeginn, abzusetzen.

Johanniskraut-Öl hat äußerlich angewendet u. a. eine durchblutungsfördernde Eigenschaft.

Für mehr Informationen über bestimmte Kräuter und deren Karenzzeiten können Sie direkt bei der FN das Suchfeld nutzen: https://www.pferd-aktuell.de/fairersport.


Artikel von Helena Hollenhorst
M. Sc. Tierwissenschaften
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