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Der Wert der Heilpflanzen

„Die Natur ist die beste Apotheke“ und „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“

Diesen Satz, so oder so ähnlich, haben Sie bestimmt schon einmal gehört. Haben Sie sich auch gefragt, was genau dahintersteckt?

Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Aussage voll und ganz zutrifft – oder, noch besser, heißen muss, für alles ist ein Kraut gewachsen. Denn die Natur bietet uns einen fast unerschöpflichen Reichtum.

In unserer heutigen, modernen Welt haben wir medizinisch viele neue Möglichkeiten, was dazu führt, dass das altbekannte Wissen um die Wirksamkeit von Kräutern und Heilpflanzen etwas in den Hintergrund geraten ist.

Kräuterreiche Wiesen sind selten geworden

In der Pferdehaltung und Landwirtschaft sind wir nach wie vor sehr nah an der Natur, wir leben mit und von ihr. Dennoch ist durch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft zu beobachten, dass die Artenvielfalt auf Wiesen und Feldern abnimmt. Damit verschwinden auch wertvolle Inhaltsstoffe, die eine Vielfalt an Kräutern und Heilpflanzen mitbringen würde, aus den Futterrationen.

 

Gerade diese sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe (z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe etc.) leisten aber einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit unserer Pferde. Nicht umsonst gilt auch für uns die Empfehlung, täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu uns zu nehmen.

Wer sich näher mit der Wirksamkeit von Kräutern und Heilpflanzen befasst, stellt schnell fest, dass es sich um ein komplexes Thema handelt. Denn schon bald dürfte die Frage aufkommen: Welches Kraut ist wofür und wogegen gut?

 

Die Mischung macht ´s – Wirkstoffe, Dosierungen, Synergien

Die Heilpflanzenkunde (Phytotherapie) ist die älteste stoffliche Medizin. Sie beruht auf naturwissenschaftlichen Prinzipien – es gilt ein klares Dosis-Wirkungsprinzip. Um einen gewünschten Effekt zu erzielen, sind bestimmte Mindestgehalte und ideale Erntezeitpunkte zu beachten. Kombinationen, sowohl Synergieeffekte als auch unverträgliche Kombinationen von Kräuter-Mischungspartnern, sind ebenfalls zu berücksichtigen. Es spielt darüber hinaus eine Rolle, welche Pflanzenteile, ob Blüte, Frucht/Same, Kraut oder Wurzel/Rhizom, verwendet werden, um bestimmte Körperfunktionen gezielt anzusprechen.

Heilpflanzen und Kräuter enthalten eine Vielzahl von Wirkstoffen

Die Arzneimittelforschung tendiert dazu, Einzelstoffe aus Pflanzen zu isolieren oder im Labor zu synthetisieren und kann damit nur eine kleine therapeutische Breite in den Fokus nehmen. Kräuter und Heilpflanzen sind dagegen Vielstoffgemische aus Hunderten verschiedener Wirkstoffe. Durch die Kombination in der Pflanze potenziert sich deren Wirkung.

 

Kräuter besitzen darüber hinaus so genannte „Multi-Target“-Eigenschaften. Diese greifen an verschiedenen Stellen im Organismus an und sind daher in der Lage, die Gesundheit auf eine breitere Grundlage zu stellen. Für die Pferdehaltung ist dies von großem Wert. Denn selten sind Erkrankungen nur auf einen einzelnen verursachenden Faktor zurück zu führen. Externe Kräfte treffen auf einen geschwächten, nicht vollständig abwehrbereiten Organismus und lösen dort eine Vielzahl von Krankheitssymptomen aus. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Gesundheit der Tiere durch die Gabe von Kräuter-Spezialfuttermitteln zu unterstützen. Damit kann den oft kaum zu vermeidenden Belastungen des Stoffwechsels entgegengewirkt werden.

 

Futtermittel mit Kräutern

Kräuter-Futtermittel sind nicht auf kurzfristige Effekte ausgelegt, sondern darauf, den Organismus längerfristig zu unterstützen, so dass die gesunden Körperfunktionen wiederaufgenommen bzw. erhalten werden. Daher können Futtermittel mit Kräuter-Wirkstoffkomplexen nicht nur kurweise, wie beispielsweise zur Unterstützung des Fellwechsels, sondern auch über einen längeren Zeitraum verfüttert werden.

 

Nähere Informationen zum Einsatz der verschiedenen Heilpflanzen finden Sie in unserem Heilpflanzen-Lexikon.


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Artikel von Dr. Gabriele Arndt
Diplom-Agraringenieurin
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