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Ab ins kühle Nass – Pferde richtig duschen!

Wer kennt das nicht – an warmen Tagen freut man sich nach einem anstrengenden Ritt auf eine Dusche für das Pferd und muss am Waschplatz Schlange stehen, da alle die gleiche Idee haben. Auf was sollte man bei einer Kühlung achten und wie gut ist das für das Pferd eigentlich?

Pferde schwitzen unter Anstrengung deutlich mehr als Menschen, da sie einen höheren Muskelanteil haben. Im Vergleich zu uns hat der Körper weniger Oberfläche um die Hitze durch Verdunstungskälte zu senken. Da erscheint es nur logisch, das verschwitzte Pferd nach dem Ritt ordentlich abzuspritzen und so nicht nur den klebrigen Schweiß abzuwaschen, sondern auch das Pferd abzukühlen.
Zu kaltes Wasser auf den falschen Stellen kann jedoch kontraproduktiv sein und z. B. einen Schock, Kreislaufzusammenbruch oder Nierenversagen führen. Daher gibt es ein paar Faustregeln, an die man sich für eine optimale Abkühlung halten sollte:

Warten, bis sich der Atem normalisiert hat

Das Pferd sollte nicht direkt nach dem Ritt noch schweratmend direkt mit eiskaltem Wasser abgespritzt werden. Zuerst sollte das Pferd die Möglichkeit bekommen, erst einmal „runterzukommen“. Dazu kann das Pferd ohne Sattel oder mit lockerem Sattelgurt möglichst im Schatten Schritt geführt werden, bis sich Puls und Atmung normalisiert haben.

Von hinten nach vorne, von unten nach oben

Keinesfalls sollte kaltes Wasser direkt vorne auf die Brust gespritzt oder am Hals begonnen werden. Um den Kreislauf stabil zu halten sollte man immer mit den Beinen beginnen, diese ordentlich abspritzen und sich dann langsam nach oben bewegen.

So nicht: Abspritzen mit kaltem Wasser sollte nicht in Herznähe begonnen werden.

Wichtig ist bei den Beinen immer möglichst weit weg vom Herzen zu beginnen. Das bedeutet für die Reihenfolge der Beine: Hinten rechts, hinten links, vorne rechts, vorne links.

Vorsichtig in der Rückenregion

Im Rücken sind viele Pferde empfindlich und zucken bei zu kaltem Wasser schnell mal zusammen. Der Rückenmuskel ist ein sehr großer Muskel. Bei spontaner Kälte kann er sich schmerzhaft zusammenziehen, daher sollte hier Vorsicht geboten sein. Empfindliche Pferde können in der Rückenpartie mit einem Schwamm abgewaschen werden.
Direkt hinter der Sattellage liegen die Nieren. Diese sind stark durchblutet. Bei plötzlicher Kältezufuhr ziehen sich die blutführenden Gefäße zusammen und es kann zu Durchblutungsproblemen kommen. Die Folge kann im schlimmsten Fall ein Nierenversagen sein. Daher sollte auch dieser Bereich vorsichtig gekühlt werden.


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Artikel von Karen Klein
M. Sc. Agrarwissenschaften
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